Integration und Inklusion behinderter Kinder in Berlin, Potsdam, Teltow, Kleinmachnow und Umgebung

Ansprechpartner

Frau Kerstin Kempf-Steinau

Tel.: 0331-96799550
Fax: 0331-96799551

Neverland Wohngruppen gUG haftungsbeschränkt
Thaerstr. 125
14469 Potsdam

Inklusive Wohngruppen

Inklusion und Integration* passieren im Kopf und im Herzen der Menschen

Wir bieten zwei inklusive Wohngruppen mit jeweils sechs stationären Plätzen und jeweils einem Kurzzeitpflegeplatz für Kinder und Jugendliche im Alter von 3-7 und 8-15 Jahre, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr in ihren Herkunftsfamilien bleiben können oder wollen.

Diese Wohngruppen sind  für Kinder und Jugendliche die nach
§ 27 SGB VIII Hilfe zur Erziehung
In Verbindung mit

• § 34 SGB VIII Heimerziehung, sonstige betreute Wohnformen
• § 35a SGB VIII Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche
• §§ 53 ff SGB XII  

untergebracht werden.

Grundsatz unserer Arbeit

Grundsatz unserer Arbeit ist es, Kindern und Jugendlichen, die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mehr in ihrer Herkunftsfamilie leben können oder wollen, sowie mit Körper- und Mehrfachbehinderung darin zu unterstützen, im Rahmen ihrer individuellen Möglichkeiten ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Dafür erhalten sie innerhalb der Wohngruppe das Angebot, ihre Biografie im Rahmen ihrer Möglichkeiten und ihres Entwicklungsstandes zu bearbeiten und werden unterstützt, ihre Ressourcen zu aktivieren und eigene Stärken zu erkennen, um positive Handlungsstrategien für sich zu entwickeln.
Menschen sind einmalig und einzigartig. Das gilt für alle Menschen, unabhängig von ihrer geistigen, körperlichen oder seelischen Verfassung.

Besonderheiten:

  • bei der personellen Struktur
    Teamgeist und zuverlässige Teamarbeit sind die Grundlage vertrauensvoller und konstruktiver Zusammenarbeit in den Wohngruppen. Wir arbeiten mit einem multiprofessionellen Team, das sich aus Erziehern, Heilerziehungspflegern, Krankenschwestern und Therapeuten zusammensetzt. Darüber hinaus gibt es einen einrichtungsinternen Pflegedienst und einen psychologischen Dienst.

  • bei dem Betreuungssystem
    In den Wohngruppen gestalten wir einen strukturierten Tagesablauf. Dieser bietet den Kindern und Jugendlichen Orientierung –, Gestaltungsmöglichkeiten und somit auch  Anknüpfungspunkte für emotionale Bedürfnisse wie Geborgenheit, Zuverlässigkeit und Vertrauen.

    Z
    udem arbeiten wir mit dem Bezugsbetreuersystem, wodurch Beziehungskonstanz gewehrleistet wird und die Kinder und Jugendlichen merken, dass es jemanden gibt, der alles mit ihnen durchsteht, nicht aufgibt und gemeinsam mit ihnen nach Perspektiven sucht.
    Wir legen großen Wert auf Eltern und Angehörigenarbeit. Besonders wichtig ist es uns, von Beginn an das Vertrauen und  Kooperationsbereitschaft zu gewinnen.
    Partizipation* an vielen für die Klienten wichtige Belange ist uns wichtig und von großer Bedeutung.

    Z
    u Beginn der Hilfe erstellen wir mit den Kindern/ Jugendlichen gemeinsam Ressourcenkarten um einen Überblick über vorhandene Stärken und Schwächen zu erhalten.

    Diese dienen zur Qualität und Orientierung unsere Arbeit und ermöglicht den zu Betreuenden ihre positive Entwicklung zu verfolgen.

    U
    m den Kinder und Jugendlichen Sicherheit und kleine Erfolge in ihrer Entwicklung zu geben, arbeitet das pädagogische Fachpersonal mit einem Verstärkersystem(einem Punktesystem), in dem jeder Bewohner drei individuelle Tagesziele erhält, die täglich gemeinsam ausgewertet werden.

Inklusion und Integration
Das Ziel der Inklusion ist die Persönlichkeitsentwicklung sowie die größtmögliche Entfaltung von Selbständigkeit, um damit die Voraussetzungen für ein zukünftiges Leben in weitest gehender Selbstbestimmung zu schaffen.
Inklusion ist daher auch für alle eine Chance zu erlernen, den Wert eines Menschen nicht an seinen intellektuellen Fähigkeiten oder seinem Äußeren zu messen. Es ist ein Prozess wechselseitigen Lernens, der auf Verständnis und Einfühlungsvermögen beruht.

Interkulturelle Erziehung
Unsere Einrichtung besuchen Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Nationen. Um Ängsten und Vorurteilen vorzubeugen, bzw. diese abzubauen , ist es wichtig, sich mit den bestehenden Vorurteilen auseinander zu setzten, die familiären Strukturen näher kennenzulernen, aber auch Bräuche, Sitten und Traditionen der verschiedenen Kulturen den Kindern und Jugendlichen näher bringen.

*Inklusion: Zugehörigkeit, Gleichheit und das  Recht auf Entwicklung und Entfaltung individueller Möglichkeiten

*Partizipation: Teilhabe, Mitwirkung, Mitbestimmen